Neuseeland


5
Mrz 10

Kiwiaction: Unsere letzten Tage in Neuseeland und der Rückflug

Nachdem wir die letzten Tag in Neuseeland in vollen Zügen genossen haben, befinden wir uns nun auf der Rückreise und sitzen gerade unseren 4h Zwischenstop in Kulua Lumpur ab. Zu wenig Zeit um in die City zu fahren, zu viel um sich hier die immer gleichen Airport-Shops anzusehen. Was macht man also? Richtich: Blog schreiben ;)

Was haben wir also in den letzten Tagen noch gemacht? Nachdem wir erfolgreich wieder auf die Nordinsel übergesetzt hatten, sind wir ziemlich zügig wieder Richtung Norden (Auckland) gefahren. Einen letzten Zwischenstopp hatten wir allerdings noch fuer den Tongario National Park eingeplant, der unweit vom grössten Süsswassersee des Landes, dem Lake Taupo, liegt und u.a. Heimat verschiedener recht einnehmender Vulkane ist.

Da dieser Zwischenstopp in etwa die Hälfte unserer Rueckreise Richtung Auckland ausmachte, war es der optimale Ort nochmal in die Vollen zu greifen und etwas zu erleben. Also planten wir eine Halbtageswanderung zu den Tama Lakes auf dem Mount Ruhapehu und kamen mit ordentlichem Zeitpolster am Ort des Geschens an. Nachdem wir im wirklich netten, komplett bewaldeten Campingplatz (es ist schon etwas anderes mit unserer riesen Karre komplett umwaldet oder besser umdschungelt zu pennen, wenn man zuvor wochenlang auf Rasenflaechen übernachtet hat) unser Quartier aufgeschlagen hatten, ging es auch schon los: im wahresten Sinne des Wortes über Stock und Stein.

Die erste Stunde ging noch locker flockig von der Sohle und so erreichten wir einen beeindruckenden Wasserfall an dem eine ausgiebige Fotosession eingelegt wurde ;) Danach ging es über einen immer einsamer werdenden Pfad durch immer mondartiger werdendes Gelände. Da die Seen auf ca. 1.450 m Hoehe liegen, mussten wir mit immer heftigerer Steigung kämpfen und zuletzt wirklich bergsteigen um den Geipfel zu erreichen. Die Aussicht die sich uns dann bot entschädigte aber für alle Strapazen: 2 unterschiedlich gefärbte Seen in ehemaligen Vulkankratern breiteten sich vor uns aus und wir standen auf einem derart heftig umwindeten Gipfel, dass wir zeitweise kaum richtig stehen konnten. Das war echt der komplette Gegensatz zu den Landschaften die wir zuvor gesehen hatten… genial!!!

Am naechsten Morgen gings dann nach Auckland wo wir gegen Abend ankamen. Zwar hatten wir nur ca. 400km zu bewältigen, dank der Gewschwindigkeitsbegrenzung von 100km/h und den reichlich kurvigen Highways braucht man aber eben um einiges länger als bei uns in Deutschland. Abends erkundeten wir dann Neuseelands grösste Metropole und gingen zur Feier unseres letzten Abends lecker essen. Unser Auckland-Fazit fällt ähnlich dem von Christchuch aus: (Gross-)Städte sind doch irgendwie alle gleich – egal wo auf der Welt. Also sollte man sich lieber Natur anschauen als den Betondschungel ;) Ganz nett war’s troztdem und einige nette Bilder haben wir natülich auch gemacht.

So, nun schaue ich mal wann unser Zug in Frankfurt kommt. Melde mich dann in Kürze in Düsseldorf zurück. Danke fürs lesen – über Kommentare freuen wir uns natülich riesig ;o)


27
Feb 10

Kiwiaction: Uns gehen die Superlative aus…

Ganz ehrlich… uns gehen langsam die Steigerungsformen für das aus, was wir hier in den letzten Tagen gesehen haben. Allein der unfassbare Millford Sound toppt alles was wir bis dahin gesehen hatten.

Wir hatten einen Flug bei einer kleinen Fluggesellschaft gebucht, um uns 18 Std. Autofahrt und insgesamt einen ganzen Tag Stress zu ersparen und hatten dadurch eine spektakulaere Sicht aus der Vogelperspektive auf die Southern Alps und die Fjordlands. Im Anschluss konnten wir dann das Ganze aus der Froschperspektive vom Deck eines Schiffes bewundern, das uns bei einer 2stuendigen Zwischenlandung mitten durch die Bergmassen steuerte. Beschreiben kann man es kaum… da münden beeindruckende 2.000 Meter hohe, teils schneebedeckte Berge direkt ins Meer, werden immer wieder von riesigen Wasserfällen durchbrochen während man in seinem kleinen Schiffchen an 700 Meter hohen, senkrecht empor kletternden, schwarzen Bergwänden vorbeischippert. Die Szenerie kommt einem vor wie im Märchen.

Marion hat ihren 15.000 ft Skydive übrigens mit Bravour absolviert und strahlte danach von einem Ohr bis zum anderen. Es gibt auch eine geniale DVD + zahlreiche Fotos vom Sprung und dem freien Fall. Ich muss das demnaechst unbedingt auch mal machen ;)

Gestern waren wir dann im wunderschönen Queenstown und wollten heute eigentlich nach Christchurch als wir von der Tsunami-Warnung gehört haben. Keine Angst, wir sind wohl auf, halten uns aber mit Strandaufenthalten bis auf weiteres zurück und hören Radio. Teile der Küstenregionen werden seit einigen Stunden evakuiert. Hoffentlich wird’s nicht so schlimm. Wir melden uns wieder sobald es geht.


24
Feb 10

Kiwiaction: der Süden rockt!

Nachdem wir den Norden gänzlich unsicher gemacht haben, sind wir vergangenen Freitag mit der Fähre Richtung Suedinsel aufgebrochen. Schon die Überfahrt war absolut atemberaubend. Wir standen bei der Einfahrt in die sogenannten Malborough Sounds dauerhaft mit geöffnetem Mund auf dem Vordeck. Bewaldete Berge soweit das Auge reicht die steil direkt ins Meer münden. Hin und wieder kleine Buchten mit schmucken Häusern und kleinen Stränden… ich zeig Fotos sobald es geht.

Nach der Ankunft sind wir unverzueglich Richtung Nelson weitergefahren und haben einige wundervolle Tage an der Tasman Bay, südlich vom Abel Tasman National Park verbracht. Unfassbar goldene Strände gibt es da. Ich würde es nicht glauben wenn ich es nicht selbst gesehen hätte. Das ist echt abgefahren. Dort haben wir dann auch eine Halbtages-Tour mit dem Kajak übers Meer gemacht, sind Jetboot gefahren und haben eine Wanderung durch den Regenwald gemacht. Die Sonne hat uns mittlerweile recht ansehnlich knusprig gebräunt ;)

Im Anschluss haben wir uns nach Rücksprache mit anderen Travelern und Locals auf den Weg über die Westcoast Richtung Süden gemacht. Traumstrande gibt es hier zwar auch, aber völlig andere. Das Wetter ist eher rau und regnerisch, die Buchten und Naturschauspiele dafür umso beeindruckender. Gestern waren wir z.B. an den Pancake Rocks, einem Naturphänomen, für das es bis heute keine eindeutige Erklärung gibt. Dort schrauben sich seltsam geschichtete Felsen vom Meer in den Himmel und werden an vielen Stellen von den brachialen Wellen durchbrochen. Ein genialer Anblick sag ich euch.

Nachdem wir heute den Franz Joseph Gletscher und den benachbarten Fox Gletscher erwandert und die Eismassen bestaunt haben, sind wir nun in Haas, einem kleinen Kaff auf dem Weg Richtung Queenstown. Der typische Westcoat-Regen hält uns hier heute fest. Morgen will Marion Skydiving machen. Gebucht ist es schon, aber ob das Wetter mitspielt ist noch fraglich.

Die Tage rennen uns mittlerweile davon. Dieses Land ist so unfassbar vielseitig. Man schafft es nicht in 2 Leben alles zu sehen, also haben wir einen strikten Zeitplan gemacht den es einzuhalten gilt. Wir melden uns wieder sobald es geht…


17
Feb 10

Kiwiaction: Rotorua, Taupo, Napier

Mittlerweile haben wir ganz ordentlich Kilometer gefressen – und viel erlebt haben wir dabei auch…

In Rotorua angekommen, haben wir uns zuerst bei einem polinesischen Spa mit heissen Thermalquellen und anschliessender Massage von der aaaaanstrengenden Reise entspannt, bevor wir uns die volle kulturelle Dröhnung gegeben haben ;) In Te Puia, einem Maori Zentrum, haben wir eine echte Maori Performance mit traditionellen Tänzen und Gesängen gesehen und viel über das Kunsthandwerk und die Geschichte dieses beeindruckenden Volkes erfahren. Danach gings in ein unfassbares Tal mit zahllosen sprudenden Quellen, Geysieren und blubbernden Schlamloechern. Wir haben hunderte von Fotos gemacht. Einfach krass was man da alles sieht: hinter jedem Busch versteckt sich ein Krater in dem es spritzt, gurgelt und kocht; die Felsen haben abstruse Farben; die Bäume sind teilweise vom Schwefel verfärbt und geben dem ganzen einen noch mysteriöseneren Rahmen…

Danach gings an den grösssten Süsswasser-See der südlichen Hemisphere – den Lake Taupo. Ein riiiiiiiiiesiger See mit wirklich absolut klarem Wasser. Dort haben wir die Huka Falls, unfassbar kraftvolle Wasserfälle (laut Auskunft die Niagarafaelle Neuseelands) bestaunt und sind danach mit Einheimischen an einem heissen Zufluss im grössten Fluss Neuseelands geschwommen. Der Fluss selber ist echt arschkalt, die heissen Quellen mildern das mit ihren schäzungsweise 45 Grad aber ertraeglich ab ;)

Mittlerweile sind wir in Napier an der Westkueste angekommen und erkunden gerade diese kleine Stadt, die die Art Deco Hauptstadt sein will. Das Wetter ist derzeit leider nur mittelprächtig, was uns aber nicht davon abhält weitere Entdeckungen zu machen. Allein die Fahrt von Taupo hierher war so beeindruckend…. was schreib ich… ich muss es euch zeigen ;) Hinter jeder Kurve erwartet man ein neues Highlight.

Am Freitag setzen wir zur Südinsel über. Mal sehen was und dort noch alles erwartet…


13
Feb 10

Kiwiaction: Auf in den Süden

Nach 3 traumhaften Tagen neigt sich unsere Zeit an der Bay of Islands dem Ende zu. Unfassbar was wir in der kurzen Zeit schon alles erlebt haben: wir sind mit wilden Delphinen im offenen Pazifik geschwommen, haben einen riesigen Manta gesehen, eine pradisische, kleine Pazifik-Insel mit Traumstränden bereist und sind zigfach in dem umfassbar klaren Wasser geschwommen das hier unaufhörlich an die goldenen Strände plaetschert.

Wir haben hier einen absolut genialen Campingplatz gefunden, der nahe dem kleinen Städchen Russel, der ersten Hauptstadt Neuseelands, liegt. Dort waren wir gestern unterwegs, haben die älteste Kirche des Landes besichtigt und die höchst romantischen Restaurants an der Küste in Augenschein genommen. In einem davon haben wir dann stilecht bei einem perfekten Sonnenuntergang einen fangfrischen, kompletten “Big Snapper” vertilgt und dazu besten Neuseelaendischen Wein verkostet. Mit dem Bier haperts hier zwar etwas, aber Weine können die Kiwis definitin anbauen ;)

Gleich geht’s für uns weiter in Richtung Süden. Unser nächstes Ziel heisst Rotorua mit seinen heissen Quellen, blubbernden Schlammlöchern und vielen anderen Sehenswüridgkeiten. Wir sind mächtig gespannt und schicken euch ein dreifach donnerndes HELAU über den grossen Teich ins heimische Düsseldorf.


9
Feb 10

Kiwiaction: Neuseeland ist… WOW!

WOW! Was für genale erste Tage in diesem tollen Land. Wir sind bestens angekommen und hatten bisher keinerlei Probleme. Das alles haben die Leute von Explorer in good old Düsseldorf wirklich genial organisiert :)

Am ersten Tag sind wir gleich nach Piha, einem sehr beliebten Surferstrand an der Tasmanischen See gefahren. Die Strasse dahin war gemütlich eng, also war die Fahrt mit unserem 6,60 Camper vom Berg an die Küste ein echtes Abenteuer. Insbesondere wenn man bedenkt wie übermuedet wir nach dem langen Flug und der Tour durch Kuala Lumpur waren.

In Piha angekommen haben wir dann glücklicher Weise einen genialen Camping Platz gefunden, der uns optimale Ausgangsmoeglichkeiten für die Erkundung der nähren Umgebung bot. So entdeckten wir unfassbar schoene Wasserfaelle im Dschungel unter denen wir baden konnten, eine wundervolle Küstenlandschaft mit dem beendruckenden Lions Rock (100 m) den wir natuerlich direkt besteigen mussten ;) und zahlreiche weitere geniale Eindruecke die uns immer wieder staunen lassen.

Jetzt sind wir auf dem Weg zur Bay of Islands um bei kristallklarem Wasser durch die Insellandschaft zu paddeln ;o) Ich komme nach Anfangsschwierigkeiten mit der Gangschaltung (der verdammte 2. gang will NIE rein!) unseres mobilen Heims und dem konsequenten Linksfahren mittlerweile ganz passabel zurecht. Gerade sind wir in Wangarei, etwa 2h nördlich von Auckland. Wir melden uns wieder sobald wir ein Inet-Cafe sehen. Die sind hier doch relativ selten.


6
Feb 10

Kiwiaction: Kuala Lumpur (Malaysia)

Grüsse vom Airport Kuala Lumpur in Malaysia, unserem einzigen Zwischenstop auf unserem Flug nach Neuseeland. Wir haben uns während unseres knapp 12stündigen Aufenthalts fleißig in der City rumgetrieben und warten jetzt auf den Anschlussflug nach Auckland. Kuala Lumpur ist eine nette aber auch überaus stressige Stadt mit beeindruckenden Skyscrapern. Wir waren u.a. auf dem KL Tower und in den Petronas Towers, haben China Town, den Palast des Königs, das National Monument und vieles andere mehr gesehen. Nur geschlafen haben wir bisher wenig ;)