Ein kleiner Rückblick: 1994 erblickte GeoCities, das Licht der Internetwelt. Damals waren Internet-Domains noch eine teure Angelegenheit und so kam GeoCities mit kostenlosem, werbefinanziertem Webspace und Website-Baukasten geradezu revolutionär daher. Wirklich JEDER konnte sich bei GeoCities mit ein paar Klicks und schlechten Gif-Animationen eine eigene Websseite schaffen. So entstand binnen weniger Jahre ein unübersichtlicher Wust an Nonsens-Seiten, die unterm Strich alle eines gemein hatten: das 08/15-GeoCities-Design.

SCHoSCH-Site.de über den Geocitiesizer
Der Geocitiesizer verspricht nun eine großartige Reise in diese längst vergangene Internezeiten. Wer also genug hat vom schicken web 2.0 Design seines Blogs der kann seine Seite mit einem Klick in eine GeoCities-Homepage verwadeln. So sähe die SCHoSCH-Site aus!
GeoCities wurde übrigens zum Höhepunkt des Dot.com-Booms im Jahr 1999, für stolze 3,5 Milliarden US-Dollar an Yahoo verkauft. Das Angebot schrieb damit Web-Geschichte als eine der einst “kostbarsten” Destinationen im Netz. Der Dienst verkam in den vergangenen Jahren jedoch immer mehr zur Internet-Mumie: viele Nutzer zogen weiter und hinterließen meist unaktualisierte Websites, Fanpages, Gästebücher etc. und Spammer und Malware-Verteiler übernahmen das Ruder. Daraufhin wurde GeoCities am 26. Oktober 2009 bis auf den japanischen Ableger von Yahoo eingestellt.
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