Die im Sommer heimgekehrte, japanische Weltraumsonde “Hayabusa” hat tatsächlich die ersten jemals gesammelten Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht. Mitte Juni landete die kleine Kapsel ganz nach Plan in der australischen Wüste – im Gepäck 1.500 Partikel des mehr als 300 Millionen Kilometer von der Erdumlaufbahn entfernten Asteroiden Itokawa. Diese nur etwa ein tausendstel bis ein hundertstel Millimeter großen Partikel unterscheiden sich laut der japanische Weltraumbehörde Jaxa völlig von Substanzen auf der Erde. Nach ersten Analysen enthalten sie viel mehr Eisenelemente als ähnliche Mineralien auf der Erde.
Es ist schon eine spannende Vorstellung, dass auf den zig Asteroiden die durch unser Sonnensystem schwirren noch zahlreiche unbekannte Substanzen und Elemente schlummern. Ich bin gespannt was da in den nächsten Jahren noch entdeckt wird. Durch den Erfolg der Mission stimmte die JAXA jedenfalls schon mal für eine Nachfolgemission Hayabusa 2 die 2014 starten und den Asteroiden 1999 JU3 besuchen soll.
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