Was ein Altbierfan wie meinereiner tut wenn er sich in fremden Landen tummelt, habe ich ja bereits kürzlich an dieser Stelle kundgetan. Bisweile liebe ich es, die lokalen Biersorte durchzuprobieren und freue mich stehts über Tipps von Einheimischen. So brachte mir meine Tour an die südöstlichste Spitze Bayerns am letzten Wochenende eine neue Trophäe in Sachen Biergenuss ein: das Wieninger Zwickl. Dieses vollmundige Naturtrübe wird von der Privatbrauerei M.C. Wieninger in Teisendorf gebraut.
Wie mir die Tischkarte verriet, ist Zwickl kein Markenname sondern eine Typbezeichnung und bescheibt ein ungefiltertes Bier, das aufrgund seiner natürlichen Schweb- und Trübstoffe ernährungsphysiologisch wertvoller als filtriertes Bier ist. Es wird direkt nach dem Nachgärungsprozess verkauft, ist damit absolut frisch und ist im Normalfall nur im Fass erhältlich. Wegen der “geringen Rezenz” ist ein typisches Zwickl (auch Kellerbier genannt) besonders verträglich, was ich bestätigen kann ;o) Wirklich ein tolles Bier. Wenn man dann noch die Möglichkeit hat, dies in einer bodenständigen Lokalität wie dem Wieninger Schwabenbräu mit seiner grandiosen, gutbürgerlichen Küche und dem netten Personal zu genießen, dann kann man es gut und gerne etwas länger im tiefsten Bayern aushalten…
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