Kiwiaction: Unsere letzten Tage in Neuseeland und der Rückflug

Nachdem wir die letzten Tag in Neuseeland in vollen Zügen genossen haben, befinden wir uns nun auf der Rückreise und sitzen gerade unseren 4h Zwischenstop in Kulua Lumpur ab. Zu wenig Zeit um in die City zu fahren, zu viel um sich hier die immer gleichen Airport-Shops anzusehen. Was macht man also? Richtich: Blog schreiben ;)

Was haben wir also in den letzten Tagen noch gemacht? Nachdem wir erfolgreich wieder auf die Nordinsel übergesetzt hatten, sind wir ziemlich zügig wieder Richtung Norden (Auckland) gefahren. Einen letzten Zwischenstopp hatten wir allerdings noch fuer den Tongario National Park eingeplant, der unweit vom grössten Süsswassersee des Landes, dem Lake Taupo, liegt und u.a. Heimat verschiedener recht einnehmender Vulkane ist.

Da dieser Zwischenstopp in etwa die Hälfte unserer Rueckreise Richtung Auckland ausmachte, war es der optimale Ort nochmal in die Vollen zu greifen und etwas zu erleben. Also planten wir eine Halbtageswanderung zu den Tama Lakes auf dem Mount Ruhapehu und kamen mit ordentlichem Zeitpolster am Ort des Geschens an. Nachdem wir im wirklich netten, komplett bewaldeten Campingplatz (es ist schon etwas anderes mit unserer riesen Karre komplett umwaldet oder besser umdschungelt zu pennen, wenn man zuvor wochenlang auf Rasenflaechen übernachtet hat) unser Quartier aufgeschlagen hatten, ging es auch schon los: im wahresten Sinne des Wortes über Stock und Stein.

Die erste Stunde ging noch locker flockig von der Sohle und so erreichten wir einen beeindruckenden Wasserfall an dem eine ausgiebige Fotosession eingelegt wurde ;) Danach ging es über einen immer einsamer werdenden Pfad durch immer mondartiger werdendes Gelände. Da die Seen auf ca. 1.450 m Hoehe liegen, mussten wir mit immer heftigerer Steigung kämpfen und zuletzt wirklich bergsteigen um den Geipfel zu erreichen. Die Aussicht die sich uns dann bot entschädigte aber für alle Strapazen: 2 unterschiedlich gefärbte Seen in ehemaligen Vulkankratern breiteten sich vor uns aus und wir standen auf einem derart heftig umwindeten Gipfel, dass wir zeitweise kaum richtig stehen konnten. Das war echt der komplette Gegensatz zu den Landschaften die wir zuvor gesehen hatten… genial!!!

Am naechsten Morgen gings dann nach Auckland wo wir gegen Abend ankamen. Zwar hatten wir nur ca. 400km zu bewältigen, dank der Gewschwindigkeitsbegrenzung von 100km/h und den reichlich kurvigen Highways braucht man aber eben um einiges länger als bei uns in Deutschland. Abends erkundeten wir dann Neuseelands grösste Metropole und gingen zur Feier unseres letzten Abends lecker essen. Unser Auckland-Fazit fällt ähnlich dem von Christchuch aus: (Gross-)Städte sind doch irgendwie alle gleich – egal wo auf der Welt. Also sollte man sich lieber Natur anschauen als den Betondschungel ;) Ganz nett war’s troztdem und einige nette Bilder haben wir natülich auch gemacht.

So, nun schaue ich mal wann unser Zug in Frankfurt kommt. Melde mich dann in Kürze in Düsseldorf zurück. Danke fürs lesen – über Kommentare freuen wir uns natülich riesig ;o)

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